Für die Beleuchtung der Straßen, Wege und Plätze in der Kernstadt und den Ortsteilen Walldürns werden jährlich etwa 1 Mio. kWh an elektrischer Energie verbraucht.

Somit ist die Straßenbeleuchtung „der“ Großverbraucher und umso mehr lohnt sich die Umrüstung auf die energieeffiziente LED-Technik und die damit verbundenen Ausgaben.

Der Gemeinderat der Stadt Walldürn hat daher bereits Ende 2012 beschlossen, mit der Umrüstung der veralteten Quecksilberdampf-Hochdrucklampen zu beginnen und die entsprechenden Finanzmittel im Haushaltsplan 2013 bereit zu stellen.
Die Umrüstung des Stadtgebiets und der Ortsteile soll in mehreren Etappen erfolgen. Für das erste Teilprojekt wird mit Ausgaben von etwa 325.000 € gerechnet. Dieses umfasst die Umrüstung von 660 Lichtpunkten. Beauftragt mit der Umstellungsaktion wurden als "Tochter" der Stadt Walldürn die hiesigen Stadtwerke. Die zu erwartende Energie- sowie CO2 Einsparung liegt bei ca. 80%. Weitere Einsparungen sind zu erwarten durch den geringeren Wartungsaufwand der neuen Leuchten. 


Aufgrund der nach wie vor angespannten Kassenlage ist die Finanzierung ohne Zuschüsse sowie einer Kreditaufnahme kaum zu schultern. Beim Bundesumweltministerium wurde ein Förderantrag zu dem Förderprogramm Klimaschutz Plus gestellt.

Foto: Ralf Marker Fränkische Nachrichten

 

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