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Es ist das größte Bauprojekt der Stadtwerke Walldürn in diesem Jahr: der Bau der dritten Stromtrasse von Walldürn nach Höpfingen. Sie wird wegen des erhöhten Strombedarfs nötig.

Eingesetzt wird auch ein großer Kabelpflug. Der war in dieser Woche etwa entlang der B 27 zwischen Walldürn und Höpfingen zu sehen. „Die Pflugarbeiten sind Ende Juni beendet“, sagten SWW-Geschäftsführer Tobias Hagenmeyer und Markus Schindler, Technischer Leiter der Stadtwerke, im Gespräch mit den FN. Dann folgen die Erdarbeiten, die sollen bis Mitte Juli dauern. „Wir liegen voll im Zeitplan“, so Hagenmeyer und Schindler.

Bislang gibt es zwischen Walldürn und Höpfingen zwei Trassen. „Eine Leitung reicht nicht aus, um den Strombedarf für Walldürn abzudecken. Wir brauchen mindestens zwei Leitungen. Wenn allerdings eine ausfallen würde, hätten wir ein Problem und in Teilen Walldürns womöglich keinen Strom mehr.“ Das ist der eine Grund für die neue Trasse.

Der andere ist der steigende Strombedarf, der Leistungsbezug ist gestiegen. Auch dafür wird die dritte Trasse benötigt. Die Stadtwerke haben dann eine Freileitung und zwei Erdkabel. Wenn also eine Leitung ausfällt, stehen immer noch zwei zur Verfügung. „Das ist in der heutigen Zeit ein Muss“, so Hagenmeyer und Schindler. Die dritte Leitung sei außerdem sinnvoll, um Arbeiten an den anderen beiden durchführen zu können.

Die neue unterirdische und 20 Kilovolt starken Stromtrasse wird über eine Strecke von sieben Kilometern verlaufen. Sie beginnt in der Altheimer Straße und verläuft dann parallel zur Würzburger Straße. Unter der B 47 an der Zufahrt zur B 27 geht die Trasse weiter in Richtung Heidingsfelder Weg. Bei der Firma Goldschmitt führt die Leitung in Richtung Höpfingen, entlang der Kleintierzüchter bis zum Umspannwerk am Sportplatz des TSV.

Kosten wird die dritte Trasse rund 1,5 Millionen Euro. Die Stadt komme mit der neuen Trasse ihrer Verpflichtung zur Versorgungssicherheit der Bevölkerung nach. Daher sieht Tobias Hagenmeyer die Maßnahme als „Investition in die Zukunft“.

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