Pressemitteilung

„Wichtige Investition in die Zukunft“


Walldürn erhält bis Juni neue unterirdische Stromleitungen – Reaktion der Stadtwerke auf erhöhten Strombedarf

Walldürn. (dore) „Der Bau der neuen Erdkabeltrasse zwischen Walldürn und Höpfingen ist unser größtes Projekt dieses Jahr“, erklärte Tobias Hagenmeyer, Geschäftsführer der Stadtwerke Walldürn, im Gespräch mit der RNZ.
Bislang bestehen zwischen Walldürn und Höpfingen zwei Trassen. „Eine Leitung reicht nicht aus, um den Strombedarf für Walldürn abzudecken. Das heißt, zwei Leitungen brauchen wir mindestens. Wenn allerdings eine ausfallen würde, hätten wir ein Problem und in Teilen Walldürns womöglich keinen Strom mehr. Aus diesem Grund, und weil der Strombedarf in den letzten Jahren generell gestiegen ist, brauchen wir diese dritte Trasse für Walldürn“, stellte Markus Schindler, Technischer Leiter der Stadtwerke, klar.

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Die Bauarbeiten für die sieben Kilometer lange unterirdische Trasse haben vor einer Woche im Bereich der Würzburger Straße in Walldürn begonnen. Das Bauprojekt kostet insgesamt 1,5 Millionen Euro.

Foto: Stadtwerke Walldürn

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„Ich freue mich auf die Aufgaben, die auf uns zukommen“

Tobias Hagenmeyer wird der neue Geschäftsführer der Stadtwerke Walldürn. Er tritt die Stelle am 1. April an. Der Gemeinderat hatte in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit für ihn gestimmt.

Im Konferenzraum der Stadtwerke Walldürn (SWW) stellten Bürgermeister Markus Günther und Achim Spohrer bei einem Gespräch mit den FN den neuen Geschäftsführer vor. Günther ist auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der SWW. Prokurist Achim Spohrer war kommissarischer Geschäftsführer.

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© Ralf Marker Text und Bild mit freundlicher Genehmigung der Fränkischen Nachrichten

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LED-Lampe leuchten in Zukunft effizienter

Bürgermeister Markus Günther (links) inspiziert zusammen mit einem Mitarbeiter der Stadtwerke eine bereits

mit LED-Technik ausgestattete Straßenleuchte.

© Stieglmeier

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Für die Beleuchtung der Straßen, Wege und Plätze in der Kernstadt und den Ortsteilen Walldürns werden jährlich etwa 1 Mio. kWh an elektrischer Energie verbraucht.

Somit ist die Straßenbeleuchtung „der“ Großverbraucher und umso mehr lohnt sich die Umrüstung auf die energieeffiziente LED-Technik und die damit verbundenen Ausgaben.

Der Gemeinderat der Stadt Walldürn hat daher bereits Ende 2012 beschlossen, mit der Umrüstung der veralteten Quecksilberdampf-Hochdrucklampen zu beginnen und die entsprechenden Finanzmittel im Haushaltsplan 2013 bereit zu stellen.
Die Umrüstung des Stadtgebiets und der Ortsteile soll in mehreren Etappen erfolgen. Für das erste Teilprojekt wird mit Ausgaben von etwa 325.000 € gerechnet. Dieses umfasst die Umrüstung von 660 Lichtpunkten. Beauftragt mit der Umstellungsaktion wurden als "Tochter" der Stadt Walldürn die hiesigen Stadtwerke. Die zu erwartende Energie- sowie CO2 Einsparung liegt bei ca. 80%. Weitere Einsparungen sind zu erwarten durch den geringeren Wartungsaufwand der neuen Leuchten. 

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